Hottest project ever

Abu Dhabi

68° Grad Celsius

15km2

Hawk-Eye

60 ground control points

4100 Aufnahmen

Das muss die wirklich heißeste Vermessung mit einer Drohne gewesen sein, die jemals durchgeführt wurde: 68° Celsius wurden dabei in der Wüste südlich von Abu Dhabi gemessen. Der Auftraggeber aus den Vereinigten Arabischen Emiraten drängte auf eine sofortige Vermessung des Projektgeländes, mitten im Hochsommer.

Eine Fläche von rund 15 km2 sollte untersucht werden, die hauptsächlich aus Sanddünen besteht und für industrielle Anlagen erschlossen werden soll. Skeye hat in Zusammenarbeit mit Fugro Maps die Erlaubnis der UAE General Civil Aviation Authorities erhalten, das Gelände mit einem unbemannten Luftfahrzeug zu befliegen und dabei mit einer eingebauten Kamera zu fotografieren.

Skeye hat sich für das Modell Hawk-Eye entschieden, die technischen Komponenten jedoch in einen ähnlichen Flugkörper aus weißem Styropor verbaut. Dadurch sollte der Wüstenhitze bestmöglich begegnet werden.

Die Expedition bestand aus zwei Autos, zwei Quads, Fahrern, Vermessern und Piloten. Zunächst ging es zur Basisstation, von der aus es noch eine gute Stunde weiter zum Projektgelände gehen sollte. Die Fahrer und alle von der Crew erhielten ein Wüsten-Training zur Sicherheit des Teams. Die Versorgung mit Trinkwasser war ein zentrales Thema, brauchte allein der Pilot von Skeye stündlich über zwei Liter Wasser. Am Ziel angekommen, war erste Aufgabe das Auslegen der Kontrolltafeln und die Vermessung mit RTK-GPS. Es wurden rund 60 ground controle points und nochmals doppelt so viele Kontrollpunkte zur Qualitätssicherung vermessen.

Für die Drohne war die Hitze eine echte Herausforderung. Sie wurde mit allen Komponenten vor jedem Start im Auto per Klimaanlage gekühlt. Im Auto wurde der Flugplan hochgeladen und Checks möglichst weit durchgeführt. Innerhalb von zwei Minuten nach Verlassen des Autos musste der Flieger gestartet werden. Beim Flug diente der Wind zur Kühlung.

Vor Ort wurden 4.100 Aufnahmen gemacht, die sich nach bestimmten Vorgaben überlappen. Daraus hat Skeye eine Punktwolke, ein 3D Flächen-Modell (DTM digital terrain model) und ein überschneidungsfreies Othophoto für den Kunden erstellt.

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